Archive for the ‘Verschiedenes’ Category

2200

Montag, Februar 25th, 2008

Um mal wieder was Unwichtiges zu schreiben: Vor ziemlich genau einem Jahr, habe ich gebloggt, innerhalb eines Jahres 800 E-Mails verschickt zu haben. Heute kann ich verkünden, dass es dieses Jahr 2200 waren, allerdings +x, da ich weder die E-Mails vom iPhone mitgezählt habe, noch sicher sagen kann, was mir ein blöder Fehler mit IMAP wieder so alles entrissen hat. (Ich habe beim Einrichten eines IMAP Accounts für arcor den Fehler begangen, kein Postfach für die gesendeten Nachrichten zu markieren, daraufhin sind sie alle sang- und klanglos entschwunden.)

Olé!

2008

Montag, Dezember 31st, 2007

Lang, lang (1 Monat) ist es her, dass ich meinen letzten Blog-Eintrag geschrieben habe. Sowieso eine sich abzeichnende Entwicklung der letzten Monate: mit meinem Blog geht es bergab. Ich finde einfach immer seltener die Zeit, hier etwas zu schreiben, und werde mir auch sicher nicht vornehmen, das 2008 zu ändern. Also betrachtet diese Seite weniger als Blog, denn als persönliche Homepage mit ein paar seltenen Beiträgen, meist zum Thema Apple.

Ich freue mich bereits auf 2008, schließlich werden einige spannende Ereignisse stattfinden, ich sage nur “Klassenspiel, Jahresarbeit Brain Computer Interface, Klassenreise, Kunstabschluss, etc.”. Mitte 2008 geht es dann endlich auch stärker auf der Abitur zu, wenn ich für die 13. Klasse an die Rudolf-Steiner-Schule in Berlin-Dahlem wechseln werde.
Euch wünsche ich also auch ein erfolgreiches neues Jahr und schönes Feiern!

Maman a dit que je peux!

Samstag, Juli 14th, 2007

Auch ganz tolle Werbung machen viele Kondomhersteller. Klingt komisch: Ist aber so!

Eine meiner Lieblingsspots daher:

Der ist echt cool, der Kleine.

Aktion ELIANT unterstützen

Samstag, Mai 12th, 2007

EliantDie Aktion Eliant ist eine Allianz mehrer anthroposophischer Träger, welche es sich zum Ziel gemacht haben, auf europäischer Ebene die rechtliche Sicherung anthroposophischer Kulturinitiativen zu betreiben.
Dazu läuft gerade eine Unterschriftenaktion, bei der man, um der politischen Arbeit mehr Gewicht zu geben, 1 Million Unterschriften sammeln will.
Mitglieder der Allianz sind Initiativen wie Demeter, IVAA (Internationale Vereinigung Anthroposophischer Ärztegesellschaften), FAM (Förderstiftung Anthroposophische Medizin), u.A.
Die Charta der Vereinigung findet sich hier, zur Unterschriftenaktion hierlang.

Hank starb an ner Überdosis Hasch

Samstag, April 21st, 2007
Hankie war ein Dockarbeiter, konnte rackern wie kein zweiter.
Seine Heimat war der Kai, Lieblingslied Paloma oe oe.
Hankies Job war das Verladen, und er hatte schon Milliarden
Tonnen Fracht an Land gebracht bis zu dieser einen Nacht oe.

Man sagt, es macht nur lungenkrank und lasch,
aber Hank starb an ner Überdosis Hasch.
Man sagt, es macht nur lungenkrank und lasch,
aber Hank starb an ner Überdosis Hasch.

Er rauchte grad ne Zigarette, da riß über ihm ne Kette.
Viernhalb Tonnen guter Roter und Old-Hankie war ein Drogentoter oe.

Mal wieder ein klasse Lied aus dem Archiv von Joint Venture und Götz Widmann. Der gesamte Text hier.

Knut tot?

Dienstag, April 17th, 2007

Malte stellte eben die Behauptung online, Knut sei tot!
Das finde ich echt spannend, mal sehen, ob es sich als wahr herausstellt.
Auch interessant: Sucht man bei Google nach “Blog”, findet sich “sein” Blog an zweiter Stelle. Irgendwie irre…

Update: Die Behauptung stellte sich als falsch heraus. Naja. Hätte ja sein können.

Mein Name ist Bond…

Dienstag, März 13th, 2007

Genau. Ich habe ein lustiges Programm entdeckt, namens “Picture Spy”, mit dem man Nachrichten in Bildern verschlüsseln und später wieder entschlüsseln kann.
Natürlich für den Mac, aber wer einen solchen und Lust hat, die verschlüsselte Nachricht des unten stehenden Bildes zu entschlüsseln: Das Kennwort lautet “Alex”.

Picture Spy

Bond

Empfehlung

Dienstag, März 13th, 2007

Letztens bin ich bei Blogscout auf einen Blog gestoßen, den ich hier mal kurz vorstellen wollte.
Das besondere an ihm ist eigentlich in erster Linie, dass er einer der mir nächsten Blogs ist (natürlich räumlich), und dass er ein Koch-Blog ist. Bisher wusste ich gar nicht, dass es sowas gibt, jetzt bin ich jedoch belehrt und trage die Nachricht weiter.
Dann klickt mal hier:

Genial Lecker

Prinz Charles und McDonalds

Donnerstag, März 1st, 2007

Normalerweise taugt das britische Königshaus zu kaum mehr, als zur Unterhaltung der englischen Boulevardpresse.
Nur Prince Charles durchbricht ab und zu diese liebgewordene Tradition und macht auch in Blättern wie der Financial Times Schlagzeilen. So hat er gestern verkündet, man solle doch McDonalds verbieten, dann würden die Kinder auch nicht mehr so dick.
Den Vorschlag finde ich eigentlich ziemlich gut, auch wenn er eher symbolisch für sämtliches Fastfood und -ketten gemeint sein dürfte. Allein, ein Verbot von Mac-Donalds wird die Anzahl der dicken Kinder auch nicht verringern, sondern in erster Linie den Umsatz von Burger King und Co. verbessern.
Symbolfotos von einer lustigen Aktion der Grünen Jugend beim 26. Bundeskongress in Jena:

McDonalds

Fahne auf dem Boden

 

Links zum Thema:
Zuckerlimonade und Frankensteinnahrung

Herr Müller

Mittwoch, November 29th, 2006

Ich persönlich bin erst vor einigen Tagen auf diesen wohl schon etwas älteren Text gestoßen, wurde aber gebeten, ihn weiterzuverbeiten, bzw. hier zu veröffentlichen. Was hiermit geschehen ist.

Einmal darüber nachdenken … Müller Milch …
[und zum weiterverbreiten]

Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus
Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden.

Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von
Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen,
wenn ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter
Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die
Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt
dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt.

Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, daß sogar der
Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat.

Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er
unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in
Sachsen, das ist ganz im Osten.

Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel
zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren,
aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.

Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze
haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.

Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie
genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post
gebracht und abgeschickt.

Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren
von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen
Euro geschickt.

70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel
Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.

Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute
eingestellt. Hurra, Herr Müller. Nachdem die neue Fabrik von Herrn
Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, daß

er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken
und Milchprodukte.
Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom
Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich

kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben.
Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.
Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist
ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht

da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie
gekauft.
Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr
Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie

geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.
Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon
gemerkt, daß der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen habt,
als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.

Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig
einen Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr Müller für
jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.

Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht.
Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm
geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch
dafür, daß es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller.
Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn
Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das

ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine
Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind
praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus.
Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart

er was, der Herr Müller.
Damit er noch mehrspart verlegt er seinen Firmensitz in ein Land in
dem es zwar Kühe gibt, aber viel viel weniger Steuern da kann man
noch mehr sparen.
Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle.
Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr
Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muß ich
euch sagen, daß man so etwas einfach nicht tut.

Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch
einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die
Sachen,die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens
billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für
den der Begriff “soziale Verantwortung” noch eine Bedeutung hat.

Ja so ist das in unserem Lande bleibt noch hinzuzufügen, dass die
Beschäftigten dann noch erpresst werden ihr seid zu Teuer ihr müsst
mehr arbeiten aber Bitte Kostenlos ihr habt zu viel Urlaub usw., und
wenn erst mal länger Gearbeitet wird mussen natürlich auch Leute
entlassen werden sonst gibt’s ja noch mehr Überkapazitäten.

Eins ist Sicher die Gewinne der Milliardäre steigen und wir zahlen die
Zeche.

Diese Mail Bitte möglichst oft Weiterleiten, durch die Presse werden
wir solche Zusammenhänge äußerst selten zu lesen bekommen.