Seit einigen Jahren bin ich ein gemäßigter Fan des Radsports und insbesondere der Tour de France, die ich mittlerweile zweimal live erleben durfte und die ich im Sommer mit Vorliebe verfolge (L’ équipe lässt grüßen). Es ist also höchst demotivierend zu sehen, wie zahlreiche Radfahrer immer wieder und mit Vorliebe bei der TDF dopen. Die Gründe dafür sind noch halbwegs nachvollziehbar, schließlich ist die TDF wahrscheinlich eines der anstrengendsten sportlichen Großereignisse, um ganz vorne mitradeln zu können, muss man topfit sein. Nicht mehr nachvollziehbar ist allerdings das Verhalten einiger Radfahrer, die, auch nach erwiesenem Doping bei einer Etappe leugnen und immer mehr Anwälte ins Feld führen. Floyd Landis rangiert hier ganz vorne, aber auch bei Jan Ulrich kommen immer mehr Zweifel an seiner ach so großen Unschuld auf.

Wer sich trotzdem den Radsport nicht vermiesen lassen will, dem empfehle ich den Film Höllentour (Erik Zabel wird für mich immer der authentischte Fahrer der Tour de France bleiben, und ich will auch nicht glauben, dass er jemals gedopt hat!)
Update:Putain! Erik Zabel und Rolf Aldag gestehen Epo-Doping. Zum Heulen. Immerhin haben sie es einfach so eingestanden, kein Leugnen. Immerhin.