Archive for the ‘Sauerei!’ Category

Rot-roter Senat auf Schäubles Spuren

Montag, November 24th, 2008

Am letzten Mittwoch hat die Fraktion der SPD und die Fraktion der Linksfraktion einen Antrag ins Berliner Abgeordnetenhaus eingebracht, der die Einrichtung einer “automatisierten Schülerdatei” vorsieht. Im Antrag (PDF) fordern die beiden Fraktionen eine zentrale Speicherung der SchülerInnendaten Berlins. Darin sollen allerdings “nur” (!) einige Daten enthalten sein, wie beispielsweise:

Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Geschlecht, Anschrift, Namen und Anschrift/Telefonnummern der Erziehungsberechtigten, Schule, Jahrgangsstufe, Angaben zur Durchsetzung der Schulpflicht, Bildungsgang inkl. des erreichten Abschluss, Teilnahme an der ärztlichen Schuleingangsuntersuchung, Art und Umfang der außerunterrichtlichen Förderung und Betreuung, nichtdeutsche Herkunftssprache, Befreiung von der Zahlung des Eigenanteils für Lehrmittel, Schwerpunkte und Förderstufe des sonderpädagogischen Förderbedarfs, Angaben zur Ausbildung.

Als ob das noch nicht genug wäre, und damit so ziemlich sämtliche Daten bis auf evtl. Taschengeld abgegriffen werden könnten, fordern die SPD/LINKE zusätzlich noch die Vergabe einer landeseindeutigen Schülernummer. Immerhin merken sie in der Begründung weiter an, eine “Erfassung einzelner Schulversäumnisse [sei nicht vorgesehen]. Dies würde die einzelnen Schulen bereits organisa-
torisch überfordern.”

Zwar ist die Motivation der rot-roten Koalition in Berlin, Schulwechsel und den damit verbundenen organisatorischen Aufwand moderner zu gestalten und zu verringern, sowie die Durchführung der Schulpflicht besser übersehen zu können, möglicherweise gar nicht so falsch, die damit verbundenen Maßnahmen sind jedoch, aus der Perspektive des Datenschutzes, eine Katastrophe. Die zentrale Speicherung persönlicher Daten sowie die Vergabe einer eindeutigen Nummer für jede/n SchülerIn halte ich für äußerst bedenklich und unzulässig.

Auch stellt sich mir hier die Frage, wie die Linke einerseits auf Bundesebene gegen die Überwachungsmaßnahmen Schäubles protestieren und andererseits auf Landesebene ein solches Gesetz vorschlagen kann. (Im Falle der SPD habe ich jegliche Verwunderung über deren Positionen bereits aufgegeben, wenn ich denn mal eine im große-Koalition-Mischmasch aufgespürt hätte)
Ich bin gespannt, wie sich das Gesetzesverfahren weiterentwickelt und hoffe dass Bene, von dem ich diese Information übrigens erhielt, ordentlich Aufmerksamkeit für die Sache gewinnen und dem rot-roten Senat zeigen wird, dass Berliner Schüler mehr sind, als Nummern in einer “automatisierten Schülerdatei”.

ungenießbar

Freitag, Januar 11th, 2008

Roland Kochs Kampagne gegen ausländische Jugendlichen ist wirklich schockierend. Das spiegeln aber auch die Antworten darauf wieder, Struck beispielsweise erklärte, Herr Koch habe sich doch heimlich über diese Straftaten in München gefreut, und wurde daraufhin von der CDU zurechtgewiesen. Herr Pofallalala erklärte, “das schlägt dem Fass (mein Kommentar: welchem Fass?) den Boden aus”, woraufhin Struck, cool und direkt wie immer (tolle Type, dem merkt man den Verteidigungsminister mindestens optisch immer noch an. Aber so farblos wie Franz Josef Jung zu sein, ist wohl auch schwierig( zur Union gewandt erklärte “Die kann mich mal”.
Definitiv eine adäquate Antwort zu dem Schwachsinn von Herrn Koch.

Auch Extra-3 hat eine gefunden:

Auch äußerst interessant: Der wandelnde Austrittsgrund. Ein Blog mit CDU-naher Politik gewährt in seinen Kommentaren Einblick in die braunen Herzen einiger CDUler…

Kauf mich!

Montag, August 20th, 2007
Hier ein Beitrag von Sebi aus dem Blog der Grünen Jugend

schlechter journalismus vice magazin
Screenshot VICE-Magazin

Im Juli erreichte uns in der Bundesgeschäftsstelle der GRÜNEN JUGEND folgende Anfrage vom VICE-Magazin:

… Für unsere nächste Ausgabe haben wir ein Fashion Shoot geplant, das sich mit jungen politisch engagierten Jugendlichen auseinandersetzt. All unsere Fashion Shoots gehen in der Regel über die eigentliche Mode hinaus und genau deswegen versuchen wir uns mit Themen auseinander zu setzen, die Leute zum Nachdenken und Hinterfragen herausfordern. Da es aber trotzdem Fashion ist habe ich mir folgendes Konzept überlegt: Wir nehmen jede große und relevante Partei in Deutschland und lassen unsere Fotografin, … , ein Mädchen aus diesen Parteien Fotografieren. Dafür haben wir natürlich auch eine Stylistin. Das Mädchen muss nicht „posen“, wir dachten uns eher, dass wir sie an einen Ort nehmen, den sie mag. Ich habe schon am Telefon erklärt, dass das Mädchen gut aussehen sollte, weil hier Aesthetik ein wichtiger Faktor ist. Genauso wichtig wird das Interview, das wir dem Bild beifügen. Jedes Mädchen kriegt eine Seite im Magazin, mit Foto und darunter das Interview. …

Auf Nachfrage hin wurde uns gesagt, dass die gutaussehende Frau möglichst Fashionsize tragen sollte. Fashionsize ist nach Info der Redakteurin Hosengröße 27. Außerdem sollten alle großen 6 Parteien interviewt werden. Die sechste Partei war die NPD. Nachdem wir interveniert hatten, wurde die NPD rausgenommen. Sie war auch nur eingeplant, weil “sechs Parteien besser ins Layout passen als fünf“. Gut. Dieses schwierige Problem konnte gelöst werden. Wir waren die NPD los. Der Forderung nach einer Frau in Fashionsize wollten wir aber trotzdem nicht nachkommen. Die Redaktion entschuldigte sich zwar für das Auftreten einer ihrer Journalistinnen, welche die Anfrage geschrieben hatte und betonte, es gehe nicht um Schönheitsvorgaben und bestimmt nicht um Sexismus.

Mit seriösem Journalismus hat das jedenfalls nichts zu tun. Nach Rücksprache mit den Jusos sagten wir gemeinsam ab. Damit trat folgender Satz in Kraft:

… Ich habe heute angerufen, weil sie natürlich viel mehr Mädchen kennen, die sich für Die Grünen engagieren. Sonst muss ich ein Street Casting machen, das heisst ich muss auf der Straße hübsche Mädchen finden, die sich politisch engagieren. Ich gebe jeder jungen Partie die Chance uns jemanden zu vermitteln, weil, wie gesagt, die Interviews auch wichtig sind. …

Sophie Bunge wurde dann scheinbar als Modell auf der Straße gecastet. Wir kennen sie allerdings nicht und per google lässt sich weder Engagement noch in unserem Büro eine Mitgliedschaft feststellen. Nach unserer Information ist sie aktuell also kein Mitglied.

Eure Meinung könnt ihr euch aber selbst bilden: Hier ist der Artikel. Ihr könnt ihn auch kommentieren. Warum Solid, JU und Julis trotzdem mitmischen, könnt ihr sie ja selber fragen.

Zum VICE-Magazin und dessen Bild von Juden in Berlin habe ich hier bereits einen Artikel geschrieben, auf den auch die Redaktion von VICE geantwortet hat.

Dazu lässt sich nur sagen:
Kauft nicht: VICE!

Stasi 2.0

Mittwoch, April 18th, 2007

Heute ist im Kabinett die Vorratsdatenspeicherung beschlossen worden. Sollte das Gesetz auch im Bundestag durchkommen, wäre dies ein massiver Einschnitt in die Privatsphäre der Bürger.
1984 ist nicht weit!

übel

Mittwoch, März 7th, 2007

Ganz übel wird mir bei diesem Werbevideo einer Rüstungsfirma, auf das ich per Zufall bei Youtube gestoßen bin.
Ein lächelnder Vater, der mit seinem Auto in ein achso schönes Lager fährt, mit seiner Digitalkamera Bilder knipst und spielende Hunde neben den Panzern beobachtet.
Soldaten die sich kameradschaftlich auf die Schultern klopfen und hübschen Zivilistinnen die Hand zur Hilfe reichen. Hübsche Sanitäterinnen die lächelnd einem Soldaten auf dem Panzer zuwinken, Panzer die über Minen fahren, ohne dass jemand verletzt wird, und eine lachende Familie, die den Vater stolz nach dem Auslandseinsatz empfängt.
Dieses Video ist so schlecht, verlogen und unpassend, dass mir ganz schlecht davon wird. Für wen wird sowas überhaupt gemacht? Wird das im Verteidigungsministerium angeschaut, wenn neue Panzer gekauft werden sollen? Oder ist das nur für den waffengeilen Kriegsfreak daheim?

Wir haben die Schuldigen!

Dienstag, Dezember 5th, 2006

Das dachte sich wohl Günther Beckstein (CSU), Innenminister Bayerns, als er nach dem Amoklauf in Emsdetten die erste beste Lösung forderte: Das Verbot von “Killerspielen”.
Heute ging er noch einen Schritt weiter, er möchte alle Spiele verbieten, “in denen Mord und Totschlag propagiert und dazu angeleitet wird”.
Das Verbot soll vom Bundesrat bundesweit durchgesetzt werden. Nicht nur Hersteller, auch Spieler der genannten “Killerspiele” sollen mit bis zu einem Jahr Haft oder Geldzahlungen bestraft werden.
Das ist eine weiterer Beweis der Ratlosigkeit der CDU/CSU im Umgang mit der Perspektivenlosigkeit der Jugend und einem veralteten und schülerfernen Bildungssystem.

In einer Pressemitteilung der Fraktion von Bündnis90/Die Grünen im Bundestag heißt es:

Becksteins Verbotsvorschläge für “Killerspiele” ignorieren wahre Ursachen

Anlässlich der Vorschläge des bayerischen Innenministers Günther Beckstein, Herstellung und Vertrieb so genannter Killerspiele über das Strafgesetzbuch zu verbieten, erklären Grietje Bettin, medienpolitische Sprecherin, und Kai Gehring, jugend- und hochschulpolitischer Sprecher:

Becksteins Pläne packen die wahren Ursachen für schreckliche Amokläufe wie den von Emsdetten nicht bei der Wurzel. Denn die viel wichtigeren Fragen bleiben ungestellt: Wie kam der Täter an echte Waffen? Wie konnte dieser junge Mensch einen solchen Hass entwickeln? Welche Sensoren und Frühwarnsysteme brauchen wir, um gefährdete Jugendliche aus sozialer Isolation herauszuholen?

Wir finden: Gewalt hat in den Köpfen von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen. Gewaltdarstellungen in den Medien aber sind allgegenwärtig. Hier brauchen wir eine alle Medien betreffende Debatte. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass sich durch Verbote von Spielen Amokläufe verhindern ließen. Wer so etwas fordert, doktert an Symptomen und drückt sich vor der – viel mühevolleren – Bekämpfung der tiefer liegenden Ursachen.

Wir begrüßen die Zusage der Bundesregierung, das Thema Computerspiele im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft auf die Agenda zu setzen. Computerspiele gehören zur Jugendkultur. Deshalb muss dabei nicht nur über die Risiken schlechter, sondern auch über die Förderung guter Computerspiele gesprochen werden.

(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN

 

Ein weiterer Blogeintrag von mir zum Thema: klick!

Herr Müller

Mittwoch, November 29th, 2006

Ich persönlich bin erst vor einigen Tagen auf diesen wohl schon etwas älteren Text gestoßen, wurde aber gebeten, ihn weiterzuverbeiten, bzw. hier zu veröffentlichen. Was hiermit geschehen ist.

Einmal darüber nachdenken … Müller Milch …
[und zum weiterverbreiten]

Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus
Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden.

Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von
Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen,
wenn ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter
Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die
Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt
dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt.

Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, daß sogar der
Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat.

Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er
unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in
Sachsen, das ist ganz im Osten.

Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel
zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren,
aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.

Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze
haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.

Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie
genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post
gebracht und abgeschickt.

Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren
von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen
Euro geschickt.

70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel
Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.

Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute
eingestellt. Hurra, Herr Müller. Nachdem die neue Fabrik von Herrn
Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, daß

er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken
und Milchprodukte.
Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom
Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich

kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben.
Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.
Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist
ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht

da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie
gekauft.
Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr
Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie

geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.
Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon
gemerkt, daß der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen habt,
als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.

Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig
einen Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr Müller für
jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.

Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht.
Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm
geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch
dafür, daß es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller.
Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn
Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das

ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine
Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind
praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus.
Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart

er was, der Herr Müller.
Damit er noch mehrspart verlegt er seinen Firmensitz in ein Land in
dem es zwar Kühe gibt, aber viel viel weniger Steuern da kann man
noch mehr sparen.
Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle.
Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr
Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muß ich
euch sagen, daß man so etwas einfach nicht tut.

Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch
einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die
Sachen,die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens
billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für
den der Begriff “soziale Verantwortung” noch eine Bedeutung hat.

Ja so ist das in unserem Lande bleibt noch hinzuzufügen, dass die
Beschäftigten dann noch erpresst werden ihr seid zu Teuer ihr müsst
mehr arbeiten aber Bitte Kostenlos ihr habt zu viel Urlaub usw., und
wenn erst mal länger Gearbeitet wird mussen natürlich auch Leute
entlassen werden sonst gibt’s ja noch mehr Überkapazitäten.

Eins ist Sicher die Gewinne der Milliardäre steigen und wir zahlen die
Zeche.

Diese Mail Bitte möglichst oft Weiterleiten, durch die Presse werden
wir solche Zusammenhänge äußerst selten zu lesen bekommen.

ICQ

Samstag, November 11th, 2006

Beim Surfen durch die Blogosphäre bin ich heute auf diese Site gestoßen:
Sagt ‘NEIN’ zu ICQ!
Die Site bezieht sich auf diesen Abschnitt der ICQ Use Policy:

You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ Inc. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it.

Sehr sehr unschöne Sache, unbedingt mal anschauen!
Zum nachlesen auf ICQ.com: User Policy