Archive for the ‘Medien’ Category

Schick, schick..

Mittwoch, Februar 18th, 2009

Gerade lese ich bei Till von der neuen Plattform www.wahl.de. Hier werden automatisiert die Internet-Aktivitäten von deutschen Politikern inklusive Trends aufgezeigt. Alle im Bundestag vertretenen Parteien sind hier implementiert, zahlreiche Politiker werden mit Kurzprofilen, Links und Statistiken vorgestellt.
Interessant fände ich nun noch eine Ausweitung auch auf die Jugendverbände der Parteien.

Die junggrünen EuropakandidatInnen auf wahl.de:
Ska Keller
Jan Philipp Albrecht
Franziska Brantner

Danke Till für diesen großartigen Tipp! Werde in den nächsten Tagen wohl öfters mal Veranlassung haben, dort ein wenig herumzustöbern..

Der Talentsucher

Mittwoch, Januar 16th, 2008

Ich muss sagen, als ich dieses Plakat dass erste Mal gesehen habe, habe ich bestens gelacht! Schließlich lässt es ja wirklich kaum noch eine Interpretationsmöglichkeit hinsichtlich des zu Begnadigenden offen..

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ungenießbar

Freitag, Januar 11th, 2008

Roland Kochs Kampagne gegen ausländische Jugendlichen ist wirklich schockierend. Das spiegeln aber auch die Antworten darauf wieder, Struck beispielsweise erklärte, Herr Koch habe sich doch heimlich über diese Straftaten in München gefreut, und wurde daraufhin von der CDU zurechtgewiesen. Herr Pofallalala erklärte, “das schlägt dem Fass (mein Kommentar: welchem Fass?) den Boden aus”, woraufhin Struck, cool und direkt wie immer (tolle Type, dem merkt man den Verteidigungsminister mindestens optisch immer noch an. Aber so farblos wie Franz Josef Jung zu sein, ist wohl auch schwierig( zur Union gewandt erklärte “Die kann mich mal”.
Definitiv eine adäquate Antwort zu dem Schwachsinn von Herrn Koch.

Auch Extra-3 hat eine gefunden:

Auch äußerst interessant: Der wandelnde Austrittsgrund. Ein Blog mit CDU-naher Politik gewährt in seinen Kommentaren Einblick in die braunen Herzen einiger CDUler…

Sie können es nicht lassen..

Donnerstag, Januar 10th, 2008

Nachdem sich die Junge Union Wittmund mit ihrer Wahlkampagne und dem Spot von Extra3 bereits gehörig blamiert hatte, meint mal wieder eine Junge Union (diesmal aus Grafing, Bayern), mit nackter Haut und assoziativen Bildausschnitt für ihre Ziele werben zu müssen. Ob diese dadurch glaubwürdiger, vernünftiger oder irgendwie besser werden, ist nur zu bezweifeln…

SpiegelOnline berichtet, die Seite der sexy Kandidaten findet sich hier.

Logo

Mittwoch, Oktober 10th, 2007

Nach einem Logo-Desaster beim letzten Parteitag haben Bündnis90/Die Grünen nun drei neue Logo-Entwürfe vorgelegt.
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Alle sehen sie ganz ordentlich aus, dennoch kann ich einen Logotausch noch nicht so ganz nachvollziehen, schließlich sind die Änderungen doch eher marginal.

Bildblog.de

Dienstag, September 4th, 2007

Von Bildblog.de, einem Klassiker der deutschen Blogosphäre und einem großartigen Projekt gibt es jetzt auch einen Werbespot. Genial.

Kauf mich!

Montag, August 20th, 2007
Hier ein Beitrag von Sebi aus dem Blog der Grünen Jugend

schlechter journalismus vice magazin
Screenshot VICE-Magazin

Im Juli erreichte uns in der Bundesgeschäftsstelle der GRÜNEN JUGEND folgende Anfrage vom VICE-Magazin:

… Für unsere nächste Ausgabe haben wir ein Fashion Shoot geplant, das sich mit jungen politisch engagierten Jugendlichen auseinandersetzt. All unsere Fashion Shoots gehen in der Regel über die eigentliche Mode hinaus und genau deswegen versuchen wir uns mit Themen auseinander zu setzen, die Leute zum Nachdenken und Hinterfragen herausfordern. Da es aber trotzdem Fashion ist habe ich mir folgendes Konzept überlegt: Wir nehmen jede große und relevante Partei in Deutschland und lassen unsere Fotografin, … , ein Mädchen aus diesen Parteien Fotografieren. Dafür haben wir natürlich auch eine Stylistin. Das Mädchen muss nicht „posen“, wir dachten uns eher, dass wir sie an einen Ort nehmen, den sie mag. Ich habe schon am Telefon erklärt, dass das Mädchen gut aussehen sollte, weil hier Aesthetik ein wichtiger Faktor ist. Genauso wichtig wird das Interview, das wir dem Bild beifügen. Jedes Mädchen kriegt eine Seite im Magazin, mit Foto und darunter das Interview. …

Auf Nachfrage hin wurde uns gesagt, dass die gutaussehende Frau möglichst Fashionsize tragen sollte. Fashionsize ist nach Info der Redakteurin Hosengröße 27. Außerdem sollten alle großen 6 Parteien interviewt werden. Die sechste Partei war die NPD. Nachdem wir interveniert hatten, wurde die NPD rausgenommen. Sie war auch nur eingeplant, weil “sechs Parteien besser ins Layout passen als fünf“. Gut. Dieses schwierige Problem konnte gelöst werden. Wir waren die NPD los. Der Forderung nach einer Frau in Fashionsize wollten wir aber trotzdem nicht nachkommen. Die Redaktion entschuldigte sich zwar für das Auftreten einer ihrer Journalistinnen, welche die Anfrage geschrieben hatte und betonte, es gehe nicht um Schönheitsvorgaben und bestimmt nicht um Sexismus.

Mit seriösem Journalismus hat das jedenfalls nichts zu tun. Nach Rücksprache mit den Jusos sagten wir gemeinsam ab. Damit trat folgender Satz in Kraft:

… Ich habe heute angerufen, weil sie natürlich viel mehr Mädchen kennen, die sich für Die Grünen engagieren. Sonst muss ich ein Street Casting machen, das heisst ich muss auf der Straße hübsche Mädchen finden, die sich politisch engagieren. Ich gebe jeder jungen Partie die Chance uns jemanden zu vermitteln, weil, wie gesagt, die Interviews auch wichtig sind. …

Sophie Bunge wurde dann scheinbar als Modell auf der Straße gecastet. Wir kennen sie allerdings nicht und per google lässt sich weder Engagement noch in unserem Büro eine Mitgliedschaft feststellen. Nach unserer Information ist sie aktuell also kein Mitglied.

Eure Meinung könnt ihr euch aber selbst bilden: Hier ist der Artikel. Ihr könnt ihn auch kommentieren. Warum Solid, JU und Julis trotzdem mitmischen, könnt ihr sie ja selber fragen.

Zum VICE-Magazin und dessen Bild von Juden in Berlin habe ich hier bereits einen Artikel geschrieben, auf den auch die Redaktion von VICE geantwortet hat.

Dazu lässt sich nur sagen:
Kauft nicht: VICE!

Maman a dit que je peux!

Samstag, Juli 14th, 2007

Auch ganz tolle Werbung machen viele Kondomhersteller. Klingt komisch: Ist aber so!

Eine meiner Lieblingsspots daher:

Der ist echt cool, der Kleine.

Weniger ist leer

Freitag, Juli 13th, 2007

Eine Plakat, das mir auf der Straße immer wieder auffällt, und das ich richtig gut finde, ist das Plakat “weniger ist leer” von Brot für die Welt. (Entschuldigt die schlechte Qualität der Grafik, aber ich habe im Netz nichts besseres gefunden)

Auch die Kampagne “Jedes Stück zählt” fand ich immer sehr gelungen, bei der auf einem Plakat eine Welt aus Mehl auf einem Brotlaib dargestellt wird.

plakat6.jpg plakat6.jpg

 

Wir haben die Schuldigen!

Dienstag, Dezember 5th, 2006

Das dachte sich wohl Günther Beckstein (CSU), Innenminister Bayerns, als er nach dem Amoklauf in Emsdetten die erste beste Lösung forderte: Das Verbot von “Killerspielen”.
Heute ging er noch einen Schritt weiter, er möchte alle Spiele verbieten, “in denen Mord und Totschlag propagiert und dazu angeleitet wird”.
Das Verbot soll vom Bundesrat bundesweit durchgesetzt werden. Nicht nur Hersteller, auch Spieler der genannten “Killerspiele” sollen mit bis zu einem Jahr Haft oder Geldzahlungen bestraft werden.
Das ist eine weiterer Beweis der Ratlosigkeit der CDU/CSU im Umgang mit der Perspektivenlosigkeit der Jugend und einem veralteten und schülerfernen Bildungssystem.

In einer Pressemitteilung der Fraktion von Bündnis90/Die Grünen im Bundestag heißt es:

Becksteins Verbotsvorschläge für “Killerspiele” ignorieren wahre Ursachen

Anlässlich der Vorschläge des bayerischen Innenministers Günther Beckstein, Herstellung und Vertrieb so genannter Killerspiele über das Strafgesetzbuch zu verbieten, erklären Grietje Bettin, medienpolitische Sprecherin, und Kai Gehring, jugend- und hochschulpolitischer Sprecher:

Becksteins Pläne packen die wahren Ursachen für schreckliche Amokläufe wie den von Emsdetten nicht bei der Wurzel. Denn die viel wichtigeren Fragen bleiben ungestellt: Wie kam der Täter an echte Waffen? Wie konnte dieser junge Mensch einen solchen Hass entwickeln? Welche Sensoren und Frühwarnsysteme brauchen wir, um gefährdete Jugendliche aus sozialer Isolation herauszuholen?

Wir finden: Gewalt hat in den Köpfen von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen. Gewaltdarstellungen in den Medien aber sind allgegenwärtig. Hier brauchen wir eine alle Medien betreffende Debatte. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass sich durch Verbote von Spielen Amokläufe verhindern ließen. Wer so etwas fordert, doktert an Symptomen und drückt sich vor der – viel mühevolleren – Bekämpfung der tiefer liegenden Ursachen.

Wir begrüßen die Zusage der Bundesregierung, das Thema Computerspiele im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft auf die Agenda zu setzen. Computerspiele gehören zur Jugendkultur. Deshalb muss dabei nicht nur über die Risiken schlechter, sondern auch über die Förderung guter Computerspiele gesprochen werden.

(c) Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN

 

Ein weiterer Blogeintrag von mir zum Thema: klick!